Der blaue Satz unten ist eigentlich das was ich zu dem Thema schreiben wollte,
alles andere (das schwarze) ist nur falls jemand gerade Langeweile hat.
Ich denke man kann (muss) das von mehreren Seiten betrachten. Ich kann schon verstehen,
das jemand es abstoßend findet. Nur was abstoßend ist, ist nicht auch immer schlecht. Es gibt
Menschen bei denen wir sagen würden, das sie abstoßend aussehen, aber sind sie deshalb schlecht?
Wenn wir mit dem Tod konfrontiert werden (und so ist es hier) ist das für uns erst einmal nichts
gutes. Wer will schon an das Sterben denken, ganz speziell nicht wenn man jung ist. Ich denke das
dass dann erst einmal die ethische Sicht bei uns hervor ruft, und wir lehnen so etwas ab. Ethik ist
der erste Ausweg um aus der Situation zu kommen, und unsere beste Waffe dagegen.
Dann gibt es eine wissenschaftliche Sichtweise, welche vielen von uns aber nicht so gegeben ist,
bzw. die erst einmal von der ethischen Sicht überlagert wird. Das heißt nichts anderes als das viele
zu dem Zeitpunkt gar nicht die Möglichkeit haben etwas "wissenschaftlich" zu betrachten.
Nun könnte man sagen das man ja kein Wissenschaftler ist, sollen die sich doch damit befassen.
Stimmt irgendwie, aber wir alle sind auch kleine Wissenschaftler. Das sieht man daran das wenn
wir ein gesundheitliches Problem haben, wir uns umfangreich darüber informieren, ob in Büchern,
in Zeitschriften oder im Internet.
Wir suchen in diesem Moment zwar nach Informationen und nicht primär und zuerst nach Bildern.
Stoßen wir aber auf diese, dann schauen wir sie uns genauer an, um zu verstehen warum unser
Knie oder der Kopf eigentlich schmerzt. Man kann selbst nur das machen was der Arzt empfiehlt,
aber man versteht es somit besser, und kann selbst viel dazu tun, damit sich das Leiden bessert.
Die meisten Knie-Erkrankungen sind ja nicht lebensgefährlich, und weil uns nun ein Bild des
Mechanismus eines Knie in die Hände gefallen ist, schauen wir schon mal ganz genau drauf.
Nun gehen wir mal etwas höher im Körper, zu unserer Lunge.
Jemand bekommt schwer Luft, und schaut welche Ursachen das haben kann. Natürlich gibt es auch
dafür viele Gründe die in Frage kommen könnten. Wir lesen das es das Wetter sein kann, ein komischer
Luftdruck. Es kann sich um einen nicht ausgeglichenen Blutdruck handeln, alles das fällt uns bei der
Suche nach der Ursache vielleicht in die Hände.
Aber was passiert, wenn wir auf die Informationen zu bspw. einem Bronchialkarzinom stoßen,
und wir auf der gleichen Seite auch noch Bilder dazu finden? Welche Gedanken hat man da? Es dreht
sich schnell im Kreis, man liest vielleicht ein bisschen und versucht die Bilder zu überschauen, am
besten macht man die Seite aber gleich dicht. Damit will man nicht konfrontiert werden, denn es
gibt doch hundert andere Gründe, durch die wir schwer Luft bekommen.
Manchmal sammeln wir auch in einem Artikel zu einer schweren Erkrankung nur kurz ein paar
Sätze die nicht auf unser Leiden zutreffen, und entziehen uns somit schnell dieser Situation.
Wir wollen uns damit nicht befassen, denn Krebs setzen wir zuerst mit dem Tod gleich!
Nicht anders machen es manche/viele bei den Körperwelten, die Vermeidungstaktik.
Ist in diesem Fall nicht unbedingt schlecht, weil man da ja nicht von abhängig ist. Genauso wäre es wenn
man Angst hat auf den Radarturm zu gehen, um Bremerhaven anzuschauen, man muss es nicht, man kann
der Situation aus dem Weg gehen. Bekommt man aber den Auftrag von seinem Arbeitgeber einen wichtigen
Kunden in Südostasien zu aquirieren wird es problematisch wenn man Flugangst hat.
Ich wollte einfach nur kurz schreiben das ich es
verstehen kann, wenn da jemand nicht hin möchte.