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charLy

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1

Sunday, June 22nd 2008, 4:40pm

bildet euch selber eine Meinung

Poll

WER IST NUN HIER DER WENDEHALS?

55%

Eindeutig Frau Merkel (6)

9%

Eindeutig der Gysi (1)

9%

wenn schon dann alle beide (1)

27%

warum sollte man seine Richtung nicht mal ändern dürfen (3)

0%

es gab doch auch in 60gern/70gern unzählige Exnazis + keineR regte sich auf

A total of 11 Votes have been submitted.
WER IST NUN HIER DER WENDEHALS???

Die letzten Wochen wieder, wurde man durch angeblich neue Entdeckungen zu Gysis Vergangenheit mit den obskursten Aussagen konfrontiert. Aber einfach, wegen der kaum übersehbaren ANGST ALLER nicht Linker alles zu ignorieren, kann es ja auch nicht sein. Somit "suchte" ich nach Info um mir selber.......dabei stiess ich auf ein aktuelles Gysi-Interview, das ich als recht brauchbar in diesem Zusammenhang sehe und hier nun einstelle, damit auch andere sich mal...........

Zum anderen gab es ja bei Anne Will diese Lafo Aussage zu Merkel als überzeugte Kommunistin, die dann (angeblich?) auch wiederrufen wurde von ihm, worüber ich nix fand, genau so wenig wie zu ihrem Studium in Moskau. Was ich aber fand war eine "Lebensverlauf" (den ich auch einstelle..alles sparat) von Frau Merkel, der für mich eindeutig eine wirklich überzeugte Kommunistin zeigt, was ja nicht schlimm wäre, würde man andere (wie s.o.) nicht ständig & unaufhörlich, mit Dreck bewerfen.......

Am Ende stellte sich mir nur noch die Frage wer denn nun ehrlicher ist, ehrlicher mit seiner/iherer Vergangebheit umgeht und das möchte ich hier mal zur Berwertung stellen, nachdem man sich die Zeit nahm und die Infos echt mal zu lesen.

NATÜRLICH gibt es umfangreiche Quellenhinweise, die kann ich auf Wunsch gern...aber da es eh schon viel Text wird.......(dafür verkneife ich mir auch viele Smilies... ) ....... :hutab:

This post has been edited 1 times, last edit by "charLy" (Jun 22nd 2008, 5:19pm)


charLy

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2

Sunday, June 22nd 2008, 5:04pm

Interview Gysi Teil 1

Gregor Gysi


"Die haben keinen blassen Dunst"

IM oder nicht IM? Das ist hier die Frage: Linken-Fraktionsvorsitzender Gregor Gysi über die neuerlichen Stasi-Vorwürfe gegen ihn, seine Arbeit als Anwalt zwischen den Fronten in der DDR und seine Kritiker im Bundestag




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(This term was hidden for guests. To be able to read it you should register!) (Maskuz)


Herr Gysi, wie lebt es sich als Verdächtiger?
Nicht angenehm. Aber es nimmt mir meine Souveränität nicht, weil ich es ja besser weiß. Wenn ich wirklich ein schlechtes Gewissen hätte, wüsste ich nicht, wie ich das aushalten sollte.

Sie haben 1992, als die ersten Stasi-Vorwürfe auftauchten, gesagt: "Es wäre eine Katastrophe, wenn ich meine Unschuld nicht völlig beweisen könnte." Heute steht noch immer Aussage gegen Aussage.



Zur Person
Gregor Gysi, 60, studierte nach einer Ausbildung zum Facharbeiter für Rinderzucht an der Berliner Humboldt-Uni Jura und wurde 1971 jüngster Rechtsanwalt der DDR. Sechs Jahre später übernahm er die Verteidigung des Regimekritikers Rudolf Bahro, 1979 auch die Vertretung des Dissidenten Robert Havemann. In beiden Fällen spielte der Jurist auch eine politische Vermittlerrolle. Bahro lobte Gysi: "Er hat sich für mich sehr intelligent und nützlich im Labyrinth der Macht bewegt."
Im Mai 1988 übernahm das SED-Mitglied Gysi den Vorsitz des Rechtsanwalts-Kollegiums der DDR, im Herbst 1989 wechselte er in die Politik. Als letzter Vorsitzender der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands konnte er deren Selbstauflösung zu Wendezeiten verhindern. Nach 1990 war er maßgeblich daran beteiligt, dass sich die in PDS umbenannte Partei im Osten als Volkspartei etablieren konnte. Seit 2005 betrieb er mit Oskar Lafontaine die Vereinigung von WASG und PDS zur Partei Die Linke, als deren Fraktionsvorsitzender er im Bundestag sitzt.
Erste Vorwürfe, Gysi sei Inoffizieller Mitarbeiter (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit gewesen, tauchten 1992 auf. Gysi wurde etliche Male überprüft. Eine Verpflichtungserklärung, handschriftliche Berichte oder eine IM-Akte sind bis heute nicht aufgetaucht. Gleichwohl existieren mehrere 100 Stasi-Dokumente über "IM Gregor" bzw. "IM Notar", darunter in Ich-Form verfasste Berichte. Der Immunitätsausschuss des Bundestages sah es trotz unklarer Beweislage im Mai 1998 als "erwiesen" an, dass Gysi der Stasi zugearbeitet habe. Gegen ähnlich lautende Medienberichte setzte sich Gysi juristisch zur Wehr - fast alle wichtigen Prozesse hat er gewonnen.
Die Stasi-Unterlagenbehörde – auch Gauck- oder Birthler-Behörde genannt – legte im Mai 2008 neue Stasi-Akten vor, die Gysi im Zusammenhang mit dem Fall Havemann wegen Mandantenverrats belasten. Die Kinder des verstorbenen Dissidenten aber betonen, Gysi habe stets im Interesse ihres Vaters gehandelt.

Die Birthler-Behörde arbeitet ja nicht für, sondern gegen mich. Deshalb finde ich auch nicht raus, was ich gerne rausfände.
Nämlich?
Dass es zum Beispiel in meiner Umgebung jemanden gab, der für die Stasi gearbeitet hat.
Vielleicht gibt es entsprechende Unterlagen nicht.
Vielleicht. Aber wir leben ja eigentlich in einem Rechtsstaat. Da ist es so, dass zum Beispiel üble Nachrede strafbar ist. Man könnte ja mal zur Kenntnis nehmen, dass die Gerichte in Berlin und Hamburg die Behauptung untersagt haben, ich sei Stasi-IM gewesen, weil es dafür eben keine Beweise gibt. Ich glaube, bei 99 Prozent der Bevölkerung würde man das akzeptieren. Bei mir nicht.
Die neuen Vorwürfe, basierend auf Ereignissen am 3. Oktober 1979, waren bislang ja noch nicht Prozessgegenstand. Erinnern Sie sich an diesen Tag?
Nein, selbstverständlich nicht. Aber ich erinnere mich daran, dass mein Mandant Robert Havemann seinerzeit anbot, dass er alle Veröffentlichungen in West-Zeitungen unterbleiben lassen würde, wenn er wenigstens in einer kleinen DDR-Zeitung eine Veröffentlichungsmöglichkeit bekäme. Dann weiß ich, dass ich am nächsten Tag, das muss dann der 4. Oktober gewesen sein, zu Raoul Gefroi gefahren bin...
... der war Ihr Ansprechpartner in der Abteilung Staat und Recht des Zentralkomitees der SED.
Dem habe ich Havemanns Vorschlag unterbreitet. Der wurde später natürlich abgelehnt. Das Problem bei solchen Gesprächen war immer, dass ich Gründe finden musste, weshalb es im Interesse der Parteiführung ist, etwas gegen meinen Mandanten nicht zu tun. Deswegen möchte ich lieber auch nicht alles hören, was ich damals gesagt habe.
Bei Ihrem Gespräch mit Havemann an jenem 3. Oktober 1979 war auch der Schriftsteller Thomas Erwin anwesend. Nun steht in den Stasi-Akten: "Der IM nahm Erwin mit in die Stadt." Erwin sagt bis heute öffentlich: "Greogor Gysi hat mich mitgenommen." Liegt falsch, wer daraus folgert, Gysi war der IM?
Ja, völlig falsch. Schon aus einem einfachen Grund: Wenn in einem Bericht jemand mit Klarnamen auftauchte wie ich in diesem Fall - da steht ja ständig Dr. Gysi -, dann durfte er auf gar keinen Fall mehr als IM bezeichnet werden, selbst wenn er einer war. Umgekehrt durfte ein als IM Bezeichneter niemals mit Klarnamen auftauchen. Das war ein striktes Gebot.
Wie erklärt sich dann der Satz? Und wie erklären sich Stasi-Informationen über Erwin wie: "negativ eingestellt"?

Die Informationen könnten im Haus abgehört worden sein.

Frau Birthler sagt, Havemann wurde damals nicht abgehört.

Offiziere des Ministeriums für Staatssicherheit sagen etwas anderes. Wenn die DDR nur ein Abhörgerät gehabt hätte, hätte sie es beim vermeintlichen Staatsfeind Nr. 1 Havemann eingesetzt. Dieser ist auch mal mit gefundenen Wanzen zur Volkspolizei gegangen. Es gibt noch zwei andere Möglichkeiten: Es kann gut sein, dass ich am nächsten Tag im ZK auf das Schicksal von Erwin hingewiesen habe, weil ich es völlig überzogen fand, dass er nicht mehr studieren durfte, bloß weil er mal gegen den Ausschluss von Schriftstellern protestiert hatte. Außerdem kann der Verfasser des Vermerks sich auch von einem Dritten die Information geholt haben, denn dort steht ja, dass der Mann der Abteilung noch nicht bekannt war.

Das erklärt immer noch nicht die Aussage: "Der IM nahm Erwin mit in die Stadt."

Der könnte auch eine Legende sein, weil in dem Bericht nicht vermerkt werden sollte, woher die Informationen über Erwin stammten.

Das klingt abenteuerlich.

Ich möchte gerne an Ihre Logik appellieren. Der Erwin ist ja später, zusammen mit zwei anderen, inhaftiert worden. Alle drei sind aus der Haft entlassen worden, in allen drei Fällen ist das Ermittlungsverfahren eingestellt worden. Ich habe alle drei vertreten und in der Untersuchungshaft besucht. Es gibt aber nicht einen einzigen IM-Bericht aus der Zeit, der auch nur von mir stammen könnte.

Es ist noch keiner aufgetaucht.

Die Akten der drei liegen vor. In keiner taucht ein solcher IM-Bericht auf. Wenn ich jetzt wirklich für die Staatssicherheit tätig gewesen wäre, und die drei Leute waren von der Staatssicherheit eingesperrt worden, dann hätte ich über alle drei berichten müssen, anders wäre das gar nicht gegangen. All die Widersprüchlichkeiten erklären sich nur, wenn man mir glaubt.

Das ist das Problem: Es bleibt immer eine Glaubenssache.

Nicht nur.

Was hat Sie damals eigentlich daran gereizt, in einem Staat, von dem Sie selbst sagen, dass er kein Rechtsstaat war, ausgerechnet politische Mandate zu übernehmen? War das auch Selbstüberschätzung?

Weiß ich nicht. Selbstanalysen lasse ich mal lieber. Der Eindruck, ich sei nur der Anwalt von Bahro, Havemann und solchen Leuten gewesen, ist übrigens falsch. Vielleicht drei, vier Prozent meiner Mandate waren politische Fälle.
Wie sind Sie an die herangekommen?
Ich glaube, ich hatte zwei Vorzüge: Der eine ist, ich war relativ frech. Ich habe zwar das Maß gewahrt, aber immerhin. Das zweite ist, dass ich Beziehungen zur Partei hatte und dort bei wichtigen Mandanten hingehen konnte, weshalb diese mich beauftragten.
Haben die sich nicht vor allem linientreue Anwälte für ihre politischen Prozesse gesucht?
Es gab in der Tat eine Liste von Rechtsanwälten, die empfohlen wurden in politischen Angelegenheiten. Da war Herr Gysi aber nicht dabei.
Der Dissident Jürgen Fuchs hat gesagt: "Anwälte, die im SED-Staat Oppositionelle verteidigten, mussten mit den Häschern gemeinsame Sache machen."
FORTSETZUNG folgt:

charLy

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3

Sunday, June 22nd 2008, 5:06pm

Interview Gysi Teil 2 (Fortsetzung)

So einfach ist es nicht. Es gab natürlich Anwälte, das wissen wir heute, die IM waren und sich auf Mauscheleien eingelassen haben. Das betrachte ich nach wie vor als großen Fehler. Gemusst hat das niemand. Bei den anderen war schon ein gewisser Spielraum da. Gerade bei Havemann habe ich durch meine Gespräche im ZK der SED eine Menge erreicht. Natürlich waren wir auch gerade deswegen nicht in einem Rechtsstaat. Es war ein eigenartiger Beruf: Es gab keinen Rechtsanwalt in der Volkskammer, wir waren eine Sondertruppe, wir waren etwas außerhalb. Deshalb war es auch nicht so leicht für mich, Anwalt zu werden. Aber für diesen Beruf habe ich mich entschieden. Ich hätte mich ja auch beim Ministerium für Staatssicherheit bewerben oder in den Parteiapparat eintreten können oder...
Rinderzüchter bleiben?
Es hat noch kein Mensch gefragt, wieso ich stattdessen Anwalt geworden bin.
Erzählen Sie.
Weil ich sagte, wenn ich in der Justiz was mache, dann mache ich Anwalt, da bin ich unabhängiger, ungebundener. Gerade in der DDR galt für mich: besser verteidigen als anklagen oder verurteilen.
Sie wollen behaupten, dass Sie als Anwalt unabhängig waren?
Natürlich nicht. Wir waren Bestandteil der Gesellschaft der DDR.
Auch Bestandteil des Regimes?
In gewisser Hinsicht schon, aber nicht so, wie das der Fuchs meint. Dass ich zum Beispiel bei Bahro einen Freispruch beantragte, das war doch nicht nichts. Immerhin. Und ich konnte es denen schwierig machen mit ihrer Argumentation. Natürlich war insbesondere in politischen Machtfragen in der Regel alles vorher entschieden. Aber das heißt ja nicht, dass du nichts für die Leute tun konntest. In dem Sinne waren wir dort weniger Rechtsbeistand, mehr Seelsorger.
Mussten nicht alle Personen in herausgehobenen Positionen zwangsläufig irgendeinen Kontakt zur Stasi haben? Stolpe und Bisky haben das immer eingeräumt. Sie dagegen sagen, Sie hätten nie Kontakt zu denen gehabt.
Nein, das habe ich nicht gesagt. Als ich Vorsitzender des Anwaltkollegiums wurde, gab es einen zuständigen MfS-Mann der Bezirksverwaltung Berlin, der mich aufsuchte. Den habe ich an meinen Stellvertreter delegiert, dann hab ich nie wieder mit ihm gesprochen. So habe ich das gemacht. Dann hatte ich natürlich immer Kontakt zu Stasi-Vernehmern, die während meiner Gespräche mit meinen Mandanten in der Untersuchungshaftanstalt - so lange das Ermittlungsverfahren lief - anwesend waren. Na klar habe ich mit denen auch gesprochen. Aber das ist ja nicht das, was mir vorgeworfen wird.
Sie verweisen immer darauf, dass die Stasi Sie 1986 als "ungeeignet" für eine IM-Tätigkeit eingestuft habe. In den Akten steht aber auch folgender Satz: "Obwohl der Kandidat in der ersten Zeit der mit ihm geführten Gespräche (über Havemann und Bahro) Informationen über Verhaltensweisen und geplante Aktivitäten übergab..." Das klingt dann aber doch nach Kontakten zur Stasi.
Ja, klingt sehr danach. Ist aber falsch. Der Stasi-Mann, der das verfasst hat, musste ja in seinen Abschlussbericht irgendwas reinschreiben. Der hat das vor Gericht erklärt: Er hatte schon 1980 vorgeschlagen, mich als IM anzuwerben, das ist von seinem Chef aber nicht bestätigt worden. Er hat die Akte trotzdem nicht geschlossen, er wollte für mich zuständig bleiben, weil er auch in meinem Umfeld Leute hatte. Nun kam die Situation, dass sie 1986 eine so genannte Operative Personenkontrolle gegen mich einleiten wollten, um mich genauer zu überwachen. Da wiederum musste er den Vorlauf beenden und irgendwas reinschreiben. Der Mann hatte sich mir gegenüber 1980 übrigens als Staatsanwalt Lohse ausgegeben und kam nach wenigen Gesprächen nicht mehr, als sein Anwerbungsvorschlag abgelehnt wurde.
Und haben Sie ihm "Informationen über Verhaltensweisen und geplante Aktivitäten" gegeben?
Nein, nicht eine. Finden Sie auch nirgends. Wie gesagt: Ich habe immer direkt mit dem ZK geredet und dort nur das gesagt, was ich vorher mit meinen Mandanten abgesprochen habe. Ich bin immer Anwalt geblieben. Ich war auch Genosse und habe mit dem Mann im ZK auch politisch geredet, sozusagen von Genosse zu Genosse. Aber ich habe dabei niemals die Interessen meiner Mandanten verletzt, im Gegenteil. In den Akten von Havemann und Stefan Heym zum Beispiel sind Vorschläge der Staatssicherheit für weitere Maßnahmen und Strafverfahren, die Honecker ablehnte oder bestätigte, übrigens meist ablehnte. Also war doch mein Weg zur Partei statt zur Staatssicherheit richtig.
Grundsätzlich, Herr Gysi: Sind die Stasi-Akten, die heute noch existieren, glaubwürdig?
Ich habe Herrn Gauck und Frau Birthler immer so verstanden, dass das Handwerkszeug glaubwürdig sein soll. Nur bei mir nicht. Wenn sie glaubwürdig wären, dann hatte die Stasi bis 1980 nichts mit mir zu tun, dann haben sie einen Vorlauf eröffnet und festgestellt, ich bin nicht geeignet. Dann haben sie gegen mich eine Operative Personenkontrolle eröffnet. Mehr Entlastung kann man eigentlich nicht bekommen. Aber jetzt sagen sie: In allen anderen Fällen stimmt das Handwerkszeug - nur bei Gysi nicht. Ich frage Sie: Wieso sollten die das eigentlich alles erfinden? Für wen? Auch die Staatssicherheit konnte doch 1986 noch nicht wissen, dass Frau Birthler kommt. Oder?
Joachim Gauck, Frau Birthlers Vorgänger, hat mal gesagt, es gebe noch andere Spezialfälle.

Ja, erst hat er "Fälle" gesagt, dann war's nur noch ein Fall. Ich habe dann gefragt, welcher. Darauf habe ich nie eine Antwort gekriegt. Übrigens, das müsste ja auch mal auffallen: Die fleißigen Zuträger wurden ja immer mit tollen Orden ausgezeichnet. Was habe ich denn gekriegt? Nüscht! Das Einzige, das ich mal war, war verdienter Jungaktivist. Das nimmt auch wieder keiner zur Kenntnis.

Sie haben Ihre Kritiker im Bundestag neulich ziemlich arrogant abgekanzelt.
Ein bisschen. Wollte ich auch. Die denken nämlich immer, man könnte aus allem ein Spiel machen. Die haben keinen blassen Dunst. Die Leute, die da geredet haben, haben ja kein halbes Blatt gelesen. Die gehen nach vorne und beschimpfen mich, haben von Tuten und Blasen keine Ahnung. Manchmal langt es mir, weil nicht mal Logik herrscht.
Sie haben auch gesagt, es gehe in Wirklichkeit um einen Angriff auf Ihre Partei. Oskar Lafontaine sagt, der Verfassungsschutz und die Birthler-Behörde würden bezahlt werden, um der Partei Die Linke zu schaden.
Naja, das kann er so sagen. Ich würde es so nicht sagen.
Wie würden Sie es sagen?
Wissen Sie, die Birthler-Behörde habe ich ja doch indirekt mitgegründet, damals in der Volkskammer. Aber ich gebe zu, ich hatte einen anderen Grundgedanken dabei.
Nämlich?
Mein Gedanke war, einen Transparenzprozess einzuleiten, aber das Gegenteil ist geschehen. Aber natürlich wollte ich es nur, weil ich wusste, dass ich nichts gemacht habe.
Stattdessen sind die Zweifel an Ihnen gewachsen.

Ein Gutes hat die Sache aber: Dadurch, dass ich das Verwaltungsgerichtsverfahren geführt habe, konnte ich nämlich in die Verwaltungsakte der Behörde schauen. Und was glauben Sie, wie viele Mitarbeiter von Birthler in internen Vermerken schreiben, dass es beachtliche Zweifel an meiner Schuld gibt. Schon eigenartig. Ich dachte immer, die stehen da wie ein Block und sagen: "Der Gysi ist ein Schwein."
Wollen Sie das veröffentlichen?
Mal sehen.
Also haben Sie die Hoffnung noch nicht aufgegeben, jemals Ihre Unschuld beweisen zu können?
Eigentlich nicht.
Interview: Jörg Schindler

charLy

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4

Sunday, June 22nd 2008, 5:12pm

Das Leben "der Merkel" 1.Teil

Angela Merkel, eine Neokonservative als Präsidentin der Europäischen Union
von Thierry Meyssan *


Jetzt, da Angela Merkel für das erste Halbjahr 2007 die Präsidentschaft der Europäischen Union übernommen hat, kommt Thierry Meyssan auf den erstaunlichen Werdegang dieser Verantwortlichen für kommunistische Propaganda in der DDR zurück, die heute christdemokratische Kanzlerin des wiedervereinigten Deutschlands ist. Er hebt ihre Verbindungen mit den Neokonservativen und ihre Vorstellungen einer US-amerikanischen Führerschaft in Europa hervor.

Angela Merkel wurde 1954 in Hamburg geboren. Kurz nach ihrer Geburt traf ihre Familie die ungewöhnliche Entscheidung, nach Ostdeutschland überzusiedeln. Ihr Vater, Pfarrer der lutheranischen Kirche, gründete wenig später ein Seminar in der DDR und übernahm die Leitung eines Behindertenheims. Er verzichtete auf jegliche öffentliche Kritik am Regime und genoss einen privilegierten sozialen Status: Er verfügte über zwei Autos und reiste oft in den Westen.

Angela Merkel ist eine brillante Studentin und schliesst ihr Physikstudium mit dem Doktorat ab. Sie heiratet den Physiker Ulrich Merkel, von dem sie sich bald darauf wieder scheiden läßt. später lebt sie mit Professor Joachim Sauer zusammen, selbst auch geschieden und Vater von zwei Kindern. Frau Merkel wird Forscherin in Quantenphysik an der Akademie der Wissenschaften.

Gleichzeitig engagiert sie sich politisch bei der Freien Deutschen Jugend (FDJ), einer staatlichen Jugendorganisation. Sie steigt dort bis zur Sekretärin der Abteilung für Agitation und Propaganda auf und wird eine der wichtigsten Experten für politische Kommunikation in der sozialistischen Diktatur. Aus beruflichen und politischen Gründen reist sie oft in die UdSSR, vor allem nach Moskau, was durch ihre guten Russischkenntnisse erleichtert wird. Obwohl der Fall der Berliner Mauer schon lange erwünscht und vorbereitet wird, überrascht er im November 1989 alle Regierungen. Die CIA versucht die neuen Regierungsmitglieder selbst zu bestimmen, indem sie Verantwortliche des alten Regimes rekrutiert, die bereit sind, den USA zu dienen, wie sie früher der UdSSR dienten.

Einen Monat später wechselt Angela Merkel die Seite und schliesst sich von einem Tag auf den anderen dem Demokratischen Aufbruch an, einer von den westdeutschen Christdemokraten inspirierten neuen Bewegung. Sie nimmt dort von Anfang an die gleiche Stellung ein wie vorher, ausser dass ihr Posten nun den westdeutschen Begriffen angepasst wird: Sie ist nun «Pressesprecherin». Bald einmal wird bekannt, dass der Vorsitzende des Demokratischen Aufbruchs, Wolfgang Schnur, ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter ist. Angela Merkel teilt diese schmerzliche Nachricht der Presse mit. Herr Schnur muss zurücktreten, was ihr ermöglicht, an seiner Stelle Vorsitzende der Bewegung zu werden.

Nach den letzten Parlamentswahlen der DDR tritt sie in die Regierung von Lothar de Maiziäre ein und wird deren Sprecherin, obwohl der Demokratische Aufbruch nur 0,9 Prozent der Stimmen erhalten hat. In dieser Übergangsperiode beteiligt sie sich aktiv sowohl an den «2+4»-Gesprächen, die der Aufteilung Berlins in 4 Sektoren und der alliierten Besetzung ein Ende setzen, als auch an den Verhandlungen zur deutschen Wiedervereinigung. Um, wie sie sagt, einen massiven Exodus von Ost nach West zu verhindern, setzt sie sich für den sofortigen Eintritt der DDR in die Marktwirtschaft und die D-Mark-Zone ein. Ihr Lebenspartner Joachim Sauer ist bei der US-amerikanischen Firma Biosym Technology angestellt. Er verbringt ein Jahr in San Diego (Kalifornien) im Labor dieser Firma, die für das Pentagon arbeitet. Er bleibt in der Folge Experte bei Accelrys, einer anderen für das Pentagon arbeitenden Gesellschaft in San Diego. Angela Merkel ihrerseits verbessert ihr Englisch, das sie von nun an bestens beherrscht.

Als die DDR in die Bundesrepublik und der Demokratische Aufbruch in die CDU übergeführt sind, wird Angela Merkel in den Bundestag gewählt und tritt in Helmut Kohls Regierung ein. Obwohl dieser sehr sittenstreng ist, wählt er diese junge Dame aus dem Osten, geschieden, ohne Kinder und im Konkubinat lebend, zu seiner Jugend- und Frauenministerin. Innert 14 Monaten hat sich die Verantwortliche für kommunistische Propaganda bei der DDR-Jugend zur christdemokratischen Ministerin für Jugend in der Bundesrepublik gewandelt. In dieser ersten Amtszeit hinterläßt sie jedoch eine sehr magere Bilanz. Ihre Karriere bei der CDU weiter verfolgend, versucht Angela Merkel erfolglos, sich als Regionalpräsidentin der Partei in Brandenburg wählen zu lassen. Lothar de Maiziere, der Vizepräsident der nationalen Partei geworden ist, werden entfernte Kontakte zur Stasi vorgeworfen; er muss demissionieren, worauf Frau Merkel ihn ersetzt.

1994 wird Klaus Tцpfer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, zum Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen ernannt, dies nach langen scharfen Angriffen der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Diese wirft Tцpfer vor, die wirtschaftlichen Realitäten zu unterschätzen. Helmut Kohl beruft darauf seinen Schützling Angela Merkel an dessen Stelle, was zur Beendigung der Krise fährt. Sofort nach ihrem Amtsantritt entläßt sie alle höheren Beamten, die ihrem Vorgänger treu geblieben sind. In dieser Zeit verbindet sie sich freundschaftlich mit ihrer damaligen französischen Amtskollegin Dominique Voynet. 1998 läßt Bundeskanzler Kohl die USA wissen, dass er der internationalen Intervention in Kosovo nicht zustimmt. Dies zur gleichen Zeit, zu der Gerhard Schröders Sozialdemokraten und Joschka Fischers Grüne Slobodan Milosevic mit Adolf Hitler vergleichen und zum humanitären Krieg aufrufen.
Die US-freundliche Presse wettert daraufhin gegen den Bundeskanzler los, indem sie ihm die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes nach der Wiedervereinigung anlastet. Die Christdemokraten werden in den Wahlen von 1998 von einer rot-grünen Welle weggespült. Schröder wird Bundeskanzler und ernennt Fischer zum Aussenminister. Bald darauf wird Helmut Kohl und seinem Umfeld vorgeworfen, geheime Gelder der CDU angenommen zu haben, aber er weigert sich, auf Grund eines Versprechens, die Namen der Spender bekanntzugeben. Angela Merkel veröffentlicht daraufhin eine Stellungnahme in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», [1] um sich von ihrem Mentor zu distanzieren. Dadurch zwingt sie Helmut Kohl, sich aus der Partei zurückzuziehen, und kurz danach auch den neuen Vorsitzenden der CDU, Wolfgang Schäuble, zurückzutreten. Im Namen der öffentlichen Moral übernimmt sie so den Vorsitz der Partei. In der Folge passt sie sich der christdemokratischen Moral an und heiratet ihren Lebenspartner.

Von nun an wird Angela Merkel von zwei wichtigen Pressegruppen offen unterstützt. Sie kann auf Friede Springer zählen, der Erbin der Axel-Springer-Gruppe (180 Zeitungen und Zeitschriften, darunter «Bild», «Die Welt»). Die Journalisten der Gruppe müssen eine Verlagsklausel unterschreiben, die festlegt, dass sie sich für die Entwicklung der Transatlantischen Verbindungen und für die Verteidigung des Staates Israel einsetzen. Angela Merkel kann auch auf ihre Freundin Liz Mohn zählen, Direktorin der Bertelsmann-Gruppe, Nummer 1 der Europäischen Medien (RTL, Prisma, Random House usw.). Frau Mohn ist auch Vizepräsidentin der Bertelsmann-Stiftung, die den intellektuellen Stützpfeiler der euro-amerikanischen Verbindungen bildet.

Angela Merkel stützt sich auf die Ratschläge von Jeffrey Gedmin, der vom Bush-Clan speziell für sie nach Berlin geschickt wurde. Dieser Lobbyist hat zuerst für das American Enterprise Institute (AEI) [2] unter der Direktion von Richard Perle und der Frau von Dick Cheney gearbeitet. Er ermutigt sie sehr, den Euro dem Dollar anzupassen. In der AEI hat er zuvor die New Atlantic Initiative (NAI) geleitet, die alle wichtigen amerikafreundlichen Generäle und Politiker Europas vereinte. Er hat auch am Project for a New American Century (PNAC) mitgewirkt und das Kapitel über Europa in diesem Programm der Neokonservativen verfasst. Dort schreibt er, dass die EU unter der Kontrolle der Nato bleiben muss und dass dies nur möglich sein werde, wenn «die Europäischen Forderungen nach Emanzipation» geschwächt werden können. [3] Gleichzeitig ist er auch Verwalter des CCD (Council for a Community of Democracies), [4] der eine Uno der zwei Geschwindigkeiten fordert, und er übernimmt die Leitung des Aspen-Instituts in Berlin. [5] Das Angebot seines Freundes John Bolton, [6] Stellvertretender Botschafter der USA bei der Uno zu werden, lehnt er ab, damit er sich ganz der Betreuung von Angela Merkel widmen kann. 2003 vertraut das State Departement Jeffrey Gedmin und Craig Kennedy ein ausgedehntes Programm für «öffentliche Diplomatie» an, das heisst für Propaganda, welches unter anderem die geheime Subvention von Journalisten und Meinungsbildungsstellen in Westeuropa beinhaltet. [7] 2003 widersetzt sich Gerhard Schrцder der anglo-amerikanischen Operation im Irak. Angela Merkel veröffentlicht daraufhin eine Stellungnahme in der Washington Post, [8] in der sie die Chirac-Schröder-Doktrin der Unabhängigkeit Europas zurückweist, ihre Dankbarkeit und Freundschaft gegenüber «Amerika» betont und den Krieg unterstützt.


FORTSETZUNG folgt

charLy

Unregistered

5

Sunday, June 22nd 2008, 5:18pm

Das Leben "der Merkel" 2.Teil

Im Mai 2004 verwirrt sie die Situation, indem sie die Wahl des IWF-Bankiers Horst Köhler zum Bundespräsidenten durchsetzt, dem Hauptredaktor des Maastrichter Vertrags, dem Vertrag zur Einführung des Euro, und ehemaligen Präsidenten der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) und Direktor des IWF. Daraufhin lanciert sie eine «patriotische» Kampagne gegen den radikalen Islamismus. Während der ganzen Kampagne für die Bundestagswahlen von 2005 prangert sie die steigenden Arbeitslosenzahlen an und die Unfähigkeit der Sozialdemokraten, diese einzudämmen. Die CDU erhält daraufhin in den Umfragen einen Vorsprung von 21 Prozentpunkten. In dieser Situation veröffentlicht ihr geheimer Berater Jeffrey Gedmin in «Der Welt» einen offenen Brief an sie. Nachdem er das deutsche Wirtschaftsmodell kritisiert hat, schreibt er weiter: «Bevor Sie das Land voranbringen können, müssen Sie diese Nostalgiker intellektuell überwältigen. Sollte Herr Sarkozy Herrn Chirac nachfolgen, wird Frankreich vielleicht einen Aufschwung erleben. Es wäre schade, wenn Deutschland weiter zurückfiele.»

Dieser Einladung folgend, gibt Angela Merkel endlich ihre Lösungsvorschläge bekannt. Sie schiebt einen ihrer Berater, den ehemaligen Richter am Verfassungsgerichtshof, Paul Kirchhof, vor und betraut ihn mit der Initiative «Neue Soziale Marktwirtschaft». [9] Sie kündigt den Stop der Progression der Einkommenssteuer an: der Prozentsatz soll der gleiche sein für Bedürftige wie für Superreiche. Gerhard Schröder, der scheidende Bundeskanzler, kritisiert dieses Projekt in einer Fernsehdiskussion scharf. Der Vorsprung der CDU wird pulverisiert. Schliesslich erhält die CDU 35% der Stimmen und die SPD 34%, der Rest verteilt sich unter den kleineren Parteien. Die Deutschen wollen Schröder nicht mehr, aber sie wollen auch Merkel nicht. Nach langwierigen und mühsamen Verhandlungen wird eine grosse Koalition gebildet: Angela Merkel wird Bundeskanzlerin, aber sie muss die Hälfte der Ministerposten an die Opposition abgeben.

Anlässlich der israelischen Intervention in Libanon setzt sie den Einsatz der deutschen Flotte im Rahmen der FINUL durch, indem sie erklärt: «Wenn die Daseinsberechtigung Deutschlands darin besteht, das Existenzrecht von Israel zu garantieren, können wir jetzt, wo dessen Existenz in Gefahr ist, nicht untätig bleiben.» Seit dem 1. Januar 2007 steht Angela Merkel der Europäischen Union vor. Sie macht aus ihrem Ansinnen keinen Hehl, Frankreich und die Niederlande zu zwingen, eine zweite Version des Entwurfs für eine europäische Verfassung anzunehmen, obwohl diese Länder eine erste Version in einem Referendum abgelehnt haben. Auch verbirgt sie ihre Absicht nicht, das Projekt des Zusammenschlusses der nordamerikanischen Freihandelszone mit der europäischen zur Bildung eines «grossen transatlantischen Marktes» – den Vorstellungen von Sir Leon Brittan entsprechend – wiederzubeleben.

Thierry Meyssan Journalist und Schriftsteller, ist Präsident des "Réseau Voltaire“


auch Frau Merkel lies sich leider "nicht im Stück" hier verarbeiten.....aber kürzen würde sicher nicht der Sache helfen
Anmerken möchte ich noch das man sich zusätzlich noch mal Gedanken machen sollte über ihre Umgebung, den Einfluss, denn wer wäre wirklich zu der Zeit vom Westen in den Osten gezogen wenn es da nicht eine eindeutige (politische) Akzeptanz gegeben hätte :hutab:

Bolek

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6

Sunday, June 22nd 2008, 5:38pm

Ne Charly, du glaubst nicht, dass jemand den ganzen Mist liest :frage:
Weniger ist (manchmal) mehr.

charLy

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7

Sunday, June 22nd 2008, 5:47pm

Ne Charly, du glaubst nicht, dass jemand den ganzen Mist liest :frage:
Weniger ist (manchmal) mehr.
na ja :winken: ....das du es alles schon mal gelesen hast weiss ich ja :top: (zufällig... ;) ) so das ich doch hoffe, da kluge Menschen sich GERN informieren, das du nicht meinst du bist "allein hier" Bolek.... :hahaha: es soll da noch (wenn auch nur..) einige wenige geben.... :sieg: , denn überleg mal, was ich alles lesen musste um es auf dies wenige "einzuschmelzen"...mehr "shrinken" würden Skeptiker nicht akzeptieren, also geb auch anderen ne Chance.... :kuessen:

Sweety69 female

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Sunday, June 22nd 2008, 9:51pm

Ne Charly, du glaubst nicht, dass jemand den ganzen Mist liest :frage:
Weniger ist (manchmal) mehr.


Genau meine Meinung!!! :top:

Und klug bin ich trotzdem. Sagen wir mal, WIR ALLE!!! :thumbsup: :P

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Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.

charLy

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9

Monday, June 23rd 2008, 5:39pm

Und klug bin ich trotzdem. Sagen wir mal, WIR ALLE!!!


Jetzt Sweety :winken: , nach dieser substanztriefenden Antwort, :thumbsup:wird dies sicher auch NIE wieder irgend jemand in Frage stellen :nene: ....NIE :top:

und da wir gerade mal dabei sind :whistling: ......zeig uns doch einfach mal wie man es (= das Leben zweier Menschen, gerecht..) hätte kürzer machen können, denn auch ich hätte es NATÜRLICH gern VIEL kürzer, aber dazu (das muss ich nun mal zugeben/eingestehen... :crying: ) bin ich, im Gegensatz zu dir, einfach zu blöd............ :( und KEINEr hilft mir...... :weinen:

Sweety69 female

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10

Monday, June 23rd 2008, 10:17pm

charLy, dass Du ( im Gegensatz zu mir ) "BLÖD" bist, hat keiner behauptet und ich auch nicht. :nene:

Sweety69's Signature
Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.

Grafikreferenz definieren

Hier könnte Ihre Werbung stehen (Testmodus).

charLy

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11

Tuesday, June 24th 2008, 1:42pm

charLy, dass Du ( im Gegensatz zu mir ) "BLÖD" bist, hat keiner behauptet und ich auch nicht. :nene:
häääää???? :frage: ...bin ich denn "keiner" Sweety? :winken: ...du liest doch selber hier, das ICH es behaupte (von mir..) denn ohne Frage bin ich zu blöd das kürzer hinzubekommen, da gibt es weder was zu diskutieren, noch zu beschönigen :nene: , wenn ICH zu blöd bin, dann möchte ich das auch "anerkannt wissen" :thumbsup: ...(ansonsten wäre ich ja auch noch zu blöd, dies deutlich zu machen....und hier gleich 2 x ...muss ja nicht sein ......;) ) und bin ECHT zu JEDER Hilfe dankbar...aber hier hat wohl niemand ein: "hier werden sie geholfen..." für mich :weinen:

heiner

Unregistered

12

Tuesday, June 24th 2008, 6:55pm

charLy, dass Du ( im Gegensatz zu mir ) "BLÖD" bist, hat keiner behauptet und ich auch nicht. :nene:


die einen sagen so die anderen so...

Bolek

Unregistered

13

Tuesday, June 24th 2008, 7:33pm

na ja ....das du es alles schon mal gelesen hast weiss ich ja (zufällig... ) so das ich doch hoffe, da kluge Menschen sich GERN informieren, das du nicht meinst du bist "allein hier" Bolek.... es soll da noch (wenn auch nur..) einige wenige geben.... , denn überleg mal, was ich alles lesen musste um es auf dies wenige "einzuschmelzen"...mehr "shrinken" würden Skeptiker nicht akzeptieren, also geb auch anderen ne Chance....

Oh Charly... ich wusste nicht, was ich hier angerichtet habe :umarmung: . Ich habe das alles natürlich schon gelesen und wurde (vielleicht) aus diesem Grund etwas ungeduldig, aber die Anderen zu informieren war sicher nicht verkehrt (es wird ja keiner gezwungen... :hutab: ). Ich dachte nur, dass für ein Forum die Textmenge bedrückend ist und das allein manche abschreckt. Mit Foren habe ich aber vieeeeeel weniger Erfahrung, als du :winken:

charLy

Unregistered

14

Tuesday, June 24th 2008, 10:43pm

Exakt....

die einen sagen so die anderen so...

heiner :thumbsup: , und da bestehe ich drauf, das lasse ich mir NICHT nehmen..... :winken:


@Bolek..du hattest ja absolut recht:sieg: ...nur wie es kürzer ginge zeigt mir nun immer noch niemand.... :weinen: ...aber wenn ich sehe wie viele schon abgestimmt haben :hahaha: , dann ist es doch viel mehr als........ :hutab:

Mounti

Unregistered

15

Tuesday, June 24th 2008, 10:47pm

Charly man kann nie genug Information haben ich halte diese Ausführungen schon für angemessen, nur fehlt mir eine von Dir eigne Wertung

waterproof

Unregistered

16

Wednesday, June 25th 2008, 1:14am

Für Menschen mit ADS ist das, selbstredend, zuviel Text.

Und kleine Vögel die sich zu weit aus dem Fenster lehnen müssen ja nur ihre Schwingen ausbreiten um nicht abzustürzen....

:whistling:

charLy

Unregistered

17

Friday, June 27th 2008, 10:29am

nur fehlt mir eine von Dir eigne Wertung


Das hast du natürlich richtig gesehen :top: , aber zum ersten halte ich es nicht für sehr sinnvoll, wenn man bei Befragungen die eigene Meinungvorweg stark herausstellt, zum anderen werden selbst die, die es nicht aus dem Text (da latent vorhanden..) erkennen, mich aber sonst kennen, eh schon wissen....so das ich mir die deutliche Aussage fürs Ende der Befragung aufheben wollte, Mounty.. :winken:

NATÜRLICH ist Merkel inzwischen der schlimmere Wendehals, denn da geht es ja nicht nur darum das man mal seine politische Ausrichtung um satte 180° verändert hat, sondern das man diese Wahrheit einfach nicht wahrhaben will.........was einem satten Gelüge entspricht und somit eine klare (hintergründige) Ansage für sich ist.

Das aber sieht man bei Gysi nicht, da geht es darum wie glaubhaft am Ende seine "(Nicht!)Informantenkariere" ist, oder nicht. Bei Gysi kommt aber noch hinzu, wie viel all den anderen daran liegt ihm ständig und immer wieder etwas ans Zeuch zu flicken, Dinge die bei Merkel jedem offen erkennbar sind, aber über die kein Hahn mehr kräht. Und genau das ist was einen (einigermassen..) objektiven Betrachter nicht nur ankotzt, sondern daraus lassen sich halt immer wieder(&mehr) diese "Angstschlüsse" ziehen...und da du "sagts", das du dich in den US ein wenig auskennst, sollte dir diese (für uns total übertrieben, unverständliche..) Kommunismus Angst dort bekannt sein, denn die ist dort schlimmer als vor Hölle oder Aids, das ist hier so nicht mal ansatzweise bekannt, wer es aber weiss, kann es aus fast allen News die von "drüben" kommen, klar herausfiltern (siehe Chavez...egal was der Mann macht (z.B. Geisel befreien/billigen Sprit an arme Länder, wie Domrep liefern usw.) absolut alles wird negativ kommentiert, da Kommunisten das böse Geschwür ist, das permanent den US Wohlstand bedroht :baetsch: ). Zählt man also Gysis Argumente zusammen mit der ständigen Bereitschaft der andren, ihm etwas anhängen zu müssen (nicht mal zu wollen..) in Kenntnis ähnlicher Machenschaften "wie es denn so läuft", kommt man da eher zu dem Schluss das er die Wahrheit sagt, und das er mal für den Kommunismus war, bestreitet er genau so wenig wie ich, aber wird beide stellten halt fest das es eine sinnvolle, gerechte Ideologie ist, leider aber mit Mensche nicht machbar...da der Mensch ein egoistisches, und kein soziales Wesen ist.

Sie man sich aber Merkel an, sollte einem zuerst mal stutzig machen das da jemand (Eltern....was halt abfärbt) um die Zeit, vom Westen zum Osten zog......allein dafür würde man z.B. in den US gesteinigt, wenn die Leute es wüssten da, würden die sie rauswerfen glaub mir.....Sieht man dann ihre Parteiarbeit nun, ihren Kampf dort (für diese..), ihre Stellungen, das erreichte, so kann es gar keine Zweifel mehr geben, sie hat sich VOLL für den Kommunismus und das Regime eingesetzt, ganz im GEGENTEIL, zu vielen ihrer Mitbürger. Dann aber so total (statt nach Links nach Rechts hier) zu schwenken allein, wäre nicht das Verächtliche, verächtlich wird es erst richtig, wie sie "hoch stehend" mit dem Finger auf andere, selbst viel "mildere"(wenn man es so sagen kann..) weisst, dsas ist zwar nicht links, aber LINK, viel, viel linker als die die links geblieben sind :thumbsup:

Da ich ein ähnlicher Pragmatiker bin wie Frau Merkel, "verstehe" ich ihr Handeln auch einigermassen und es wäre mir vielleicht kaum anders ergangen (man denkt schliesslich oft drüber nach...wie man sich z.B. wenig früher geboren, in der Nazizeit verhalten hätte...), nur dazu nicht zu stehen ehrlich, sondern auf andere allein zu zeigen, das ist charakterlos, für so etwas hab ich niemals Verständnis, sicher ein Grund warum ich damals hier auch ausgestiegen bin...denn ab einer gewissen Höhe gehts ohne "verbiegen" nun mal nicht, und die Höhe beginnt dort, wo es lukrativ wird, Geld beginnt eine Rolle zu spielen! :crying:

Ich glaube Mounty :winki: , das ist (zu lang....für Sweety, ich weiss...) verständlich, aber sollte es nicht ausreichend sein/noch Fragen geben, gern :hutab:

Mounti

Unregistered

18

Sunday, June 29th 2008, 4:08pm

Nach dem Du Charly Deine Wertung abgeben hast stellen sich mir doch noch einige Fragen
Muss man auch nach Deiner Wertung nicht alle ehem. DDR-Bürger als Wendehälse bewerten? Haben sich die Menschen in der ehm. DDR sich nicht mit dem Regime arrangiert und erst als man merkte das sich die Verhältnisse ändern sich eine neue Ausrichtung ihres Lebens gesucht haben. Merkel sehe ich genauso, sicherlich hat sie von den "Errungenschaften" des Sozialismus profitiert, aber sie war nicht die einzige, sie hat aber auch schnell erkannt das der "politische" Umbruch neue Chancen für sie bietet , diese Chancen einfach besser genutzt hat.( Jetzt verteidige ich auch noch die Merkel :cursing: ) .Übrigens seine Vergangenheit zu verleugenen(zumindestens die schwarzen Flecken, ist keine Erfindung der Merkel)
Dieses haben viele andere auch gemacht, und ich sehe sowas als menschlich an, den wenn wir ehrlich sind haben zu viele in dieser Gesellschaft sich ebenfalls mit der Situation die diese Demokratie ( und diese sollte nun wirklich nicht als Vorzeigeprojekt benutzt werden) arrangiert. der Mensch sucht sich doch von Natur aus den einfachen Weg um seine persönlichen Interessen durch zu setzen.
Und wenn nunmal zwei verschiedenen Weltanschauungen wie die von Merkel vertretenden freien Markwirtschaft und den von Gysi vertretenden Sozialismus aufeinandertreffen ist nunmal ein gewisses Maß an Spannung erklärbar.
Und das Du nun mal eher die lInke vertritts kann ich Dir versichern das gerade im sozialistischen Bildungssystem zu jeder möglichen Gelegenheit das Monster des rafgierigen und mordenden Imperalsiten immer gezeichnet worden ist. Jede Gessellschaft wird versuchen sich am Leben zu erhalten in dem sie den Gegner als Monster dazustellen. Das die freie Marktwirtschaft nunmal das Gegenstück des Kommunisten ist bedarf keiner weiteren Erklärung.
Und eine Behauptung, auch wenn sie nicht beweißbar ist, möchte ich aufstellen. Mal angenommen 1989 wäre nicht die DDR zusammengebrochen, sondern hätte die Gesellschafts und Wirtschaftsform in der BRD ein jähes Ende genommen und das Gebiet wäre in das Staatsgebiet der DDR und somit in eine sozialistische Gesellschaft übernommen worden, bin ich der festen Überzeugung das die, die jetzt am lautesten gegen sozialistische Politik und ihre Gesellschaft hetzen die besten und vorbildlichsten Kommunisten geworden wären, nicht aus plötztlicher Einsicht oder Überzeugung, sondern aus der Einschicht das es einfacher ist sich mit der Situation zu arrangieren.
Aus einen Kommunisten macht man keinen Kapitalisten oder umgekehrt, sondern er ist Mensch geblieben.Mit seinen Fehlern und seinem Ergo welches er verteidigt.

charLy

Unregistered

19

Monday, June 30th 2008, 12:02am

Muss man auch nach Deiner Wertung nicht alle ehem. DDR-Bürger als Wendehälse bewerten?
warum beginnst du nicht gleich bei Adam&Eva? :wut: .....oder anders formuliert, das Thema sind Merkel & Gysi aktuell gewesen....wenn man Antworte möchte sollte man halt am Thema bleiben denn allein das kan schon zuviel werden... ;)

Übrigens seine Vergangenheit zu verleugenen(zumindestens die schwarzen Flecken, ist keine Erfindung der Merkel)
Sagt das jemand? :frage: ...siehe oben (=Thema..), es geht ja nicht mal darum IHR Vorwürfe aus der Vergangenheit zu machen, NICHT mit einem WORT, sondern darum, wie durchgängig Medien&Politik den einen ständig schlachten&braten wollen, die andere aber nicht weniger schlimm war, was kaum jemand wahrnehmen will....belogen+abgestritten wird :schimpf:
Und eine Behauptung, auch wenn sie nicht beweißbar ist, möchte ich aufstellen.
Wozu? Auch wenn es richtig ist(was ich glaube.. :sieg: ) was soll das? :nene: Wird das sonst nicht Text genug am Thema? Ich hätte da dann noch 2331 andere Behauptungen:whistling:....soll ich die wirklich..... :S
Und wenn nunmal zwei verschiedenen Weltanschauungen wie die von Merkel vertretenden freien Markwirtschaft und den von Gysi vertretenden Sozialismus aufeinandertreffen ist nunmal ein gewisses Maß an Spannung erklärbar.
Warum auch nicht, aber keiner stellt das in Frage oder sieht das negativ, es geht um....siehe oben, ich finde, mit all dem was in den Medien die 2 Wochen (allein) lief (durch den Anne Will Auftritt und die Anne Will "Richtigstellung" :wut: ) , war die Geschichte Komplex genug, da braucht es keiner Nebenschauplätze :weinen: .....meine ich jedenfalls.... :hutab:

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