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poirot

Hering

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1

Donnerstag, 29. Juli 2010, 13:56

EU Beitritt der Türkei

Umfrage

Soll die Türkei der EU beitreten?

70%

Nein (16)

17%

Ja (4)

9%

Ist mir egal (2)

4%

Ich bin für eine privillegierte Partnerschaft zwischen EU und Türkei (schliesst den Beitritt zur EU aus) (1)

Insgesamt 23 Stimmen
Nach dem Desaster um von israelischen Soldaten erschossene Türken, ist ja die Türkei nun ein wenig auf Kuschelkurs mit anderen Staaten wie Iran und Syrien gegangen.

Nun warnt Barack Obama die Eu Mitgliedstaaten vor einer Abwanderung der Türkei gen Osten und legt den EU Staaten nahe den Beitritt der Türkei zur EU endlich in die Hand zu nehmen.

Wie seht ihr das? Gehört die Türkei in die EU oder nicht?

@ Pinguin: ich wollte gerne eine Umfrage erstellen hierzu, aber irgendwie ist die Option dazu nicht da?? :weissnicht: Habe ich noch zu wenig Postings? :unsicher:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »poirot« (29. Juli 2010, 19:01)


Signatur von poirot
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2

Donnerstag, 29. Juli 2010, 14:03

Hallo Poirot,

Umfragen sind nur in der Area "Alle unsere Umfragen" möglich.
Ich habe Deinen Beitrag nun dort hin verschoben, und mittels
Bearbeitungsfunktion kannst Du nun die Umfrage erstellen.

Darfst aber auch ganz neu anfangen, gerade wie Du möchtest.

LG
Micha

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poirot

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Donnerstag, 29. Juli 2010, 19:03

Danke Micha und sorry für meine Unwissenheit. Habe mich fü die Bearbeitung entschieden! :daumenrauf:

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4

Donnerstag, 29. Juli 2010, 23:06

Danke Micha und sorry für meine Unwissenheit.

Für etwas, das man nicht weiß, muss man sich doch nicht entschuildigen! :umarmung:

In Deutschland arbeiten zigtausend Türken, viele EU`s fliegen zum Urlaub in die Türkei!

Warum sollten wir die Türkei heute nicht in die EU aufnehmen?

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5

Freitag, 30. Juli 2010, 09:29




Warum sollten wir die Türkei heute nicht in die EU aufnehmen?


Weil die Problem der EU inzwischen offentsichtlich sind, da die "Partner" aus zu großen Unterschieden, sowohl politisch und gerade auch wirtschaftlich, nicht zusammenwachsen können, siehe Griechenland, Ungarn, Portugal, Spanien; Irland etc.

Meiner Meinung nach, und ich habe es ja bereits beschrieben, was ja bestimmte Personen nicht verstehen, kann es gerade wirtschaftlich es Partnerschaften nur unter gleichen geben. Deutschland , mit seiner aggressiven und starken Wirtschaftspolitik, ruiniert nur die wirtschaftlich Schwächeren und am Ende sich selber. Ich halte ein solchen Zusammenschluss für verkehrt. Ich bin eher sogar der Meinung das ein Ausschluss der schwachen aus der EU oder den ausstieg Deutschlands aus der Eu für wesentlich sinnvoller und auf lange Sicht für gesünder.

Zudem sehe ich gerade bei der Türkei das Problem das die wirtschaftliche Oberzentren zwar enormen Wachstum haben, aber gerade dieser Wachstum in der Türkei spaltet das Land in einen Reichen und Armen Teil, die darus resultierenden Probleme stellen die EU am Ende vor große wirtschaftliche Problem.

Auch politisch sehe ich die Türkei noch nicht in der Demokratie angekommen, rechtstaatliche Ordung ist nicht vorhanden oder wird ja nach politischer Lage nach gutdüngen ausgeführt.

Die Türkei gehört nicht in die EU:

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Ein einziger baute die Arche, ein ganzes Team von Spezialisten die Titanic... und nun?...Moin Moin :cool:

poirot

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Freitag, 30. Juli 2010, 15:58

Ich sehe den Beitritt ein wenig anders, und dieser Artikel beschreibt auch warum...

Die EU muss ihr Türkeibild revidieren

Ankara wird stärker und kann dem Westen mehr bieten als früher. Unter strategischen Gesichtspunkten ist eine EU mit der Türkei besser als ohne die Türkei. Ein Gastkommentar.

Die Unterstützung des britischen Premierministers David Cameron für den türkischen EU-Beitritt klingt wie Musik in türkischen Ohren. Vor allem weil in letzter Zeit eher Missklänge aus der EU nach Ankara herüberwehten. Und nun hat auch noch der deutsche Außenminister Guido Westerwelle vor seinem Besuch in der Türkei das Land zum jetzigen Zeitpunkt als nicht „beitrittsfähig“ genannt. Obwohl er im Januar noch anders gesprochen hatte. Ob dies eine wirklich neue Position ist, bleibt abzuwarten.

Klar ist aber: Die USA und England denken in globalen Parametern während die EU immer noch in regionalen Denkmustern verhaftet ist. Unter gesamtstrategischen Gesichtspunkten ist eine EU mit der Türkei sicher besser als ohne die Türkei. Denn die Türkei wird für die Zukunft Europas und der Weltpolitik immer wichtiger. Allerdings wird auch deutlich, dass die Türkei desto stärker wird, je weiter die Verhandlungen mit der EU gediehen sind. Ohne die Verbindung zur EU wäre die Türkei weit weniger einflussreich.

Die Frage, die sich die EU jetzt stellen muss, lautet: Will der Westen eine starke Türkei oder nicht? Die USA und England wollen eine starke Türkei, weil beide global denken. Die Kardinalfrage ist daher, ob auch die EU global agieren möchte.

Stattdessen fragt sich der Westen dieser Tage, ob die Türkei ihm verloren geht. Zwar spielt die EU bei der Modernisierung und Demokratisierung des Landes weiterhin eine entscheidende Rolle. Doch in der Tat werden die Stimmen gegen den Türkeibeitritt in Europa und in der Türkei selbst stärker. Die Euro- und Griechenlandkrise haben viele Fragen aufgeworfen. Der Vorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Nicolas Sarkozy, der Türkei eine privilegierte Partnerschaft anzubieten, ist für die Türkei inakzeptabel. Sie akzeptiert nur die Vollmitgliedschaft als Endziel. Doch vom Westen abgewendet hat sich die Türkei mitnichten.

Europa müsste langsam ihr Türkeibild revidieren. Die Türkei kann dem Westen intellektuell, kulturell und politisch-wirtschaftlich heute mehr bieten als vor zehn Jahren. Die Frage ist doch eher, ob die EU auf die Türkei hören will. Sie wird es wohl müssen. Denn die Türkei ist die neue Verbindungsstelle zwischen Ost und West. Sie bleibt im Westen verankert, obwohl der Radius der türkischen Außenpolitik sich erweitert hat. Eine neue strategische Orientierung der Türkei gibt es nicht. Es ist eher ein neuer Akzent in der türkischen Außenpolitik, die sich an die neuen geopolitischen und geoökonomischen Realitäten anpasst.

Geleitet wird diese Politik von den „drei Musketieren“ der türkischen Außenpolitik – Staatspräsident Gül, Ministerpräsident Erdogan und Außenminister Davudoglu. Davudoglu hat die Grundsatzpolitik formuliert, die aus dem Land einen globalen Spieler machen soll. Proaktive Diplomatie statt Reaktion, verbunden mit der Forderung nach einer gerechteren Weltordnung, was besonders in der islamischen Welt auf die große Zustimmung stößt.

Eigentlich ist die Türkei seit dem 11. September 2001 der aufgehende Stern der islamischen Welt. Tayyip Erdogans Image auf den arabischen Straßen ist immens und er spielt gerne das Gewissen des Islams im Nahen und Mittleren Osten, wobei ihm zugute kommt, dass die arabische Welt keine Führungspersönlichkeit hat. So wird allerdings der arabisch-israelische Konflikt langsam zu einem türkisch-israelischen Konflikt. Hier wendet die Türkei das von Davudoglu entworfene Konzept der „Null Probleme mit den Nachbarn“ nicht an. Und das ist für beide Seiten nicht gut.

Fraglich ist, ob alle neuen Akzente der türkischen Außenpolitik nach den Parlamentswahlen im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Denn die Regierungspartei von Erdogan könnte in eine Koalition gezwungen werden. Was dann aus den Davudoglu-Konzepten wird, bleibt abzuwarten.

Der Autor ist Professor für Internationale Beziehungen in Ankara und derzeit zu Gast an der Berliner Humboldt-Universität.

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Freitag, 30. Juli 2010, 16:00

Was kann man der Türkei im Gegenzug bieten?

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„Es war sehr schmerzvoll, aber ich habe kaum was gespührt”.
:frage:

Miroslav Klose

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8

Freitag, 30. Juli 2010, 19:56

Die Türkei gehört nicht in die EU:

Ich will Dir Deine Meinung doch auch nicht versuchen wegzunehmen. :zwinkern:

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Freitag, 30. Juli 2010, 22:17

Auch politisch sehe ich die Türkei noch nicht in der Demokratie angekommen, rechtstaatliche Ordung ist nicht vorhanden oder wird ja nach politischer Lage nach gutdüngen ausgeführt.


In welchem Staat herrscht denn rechtstaatliche Ordnung? Oder wie sieht diese denn aus, Deiner Meinung nach?

Wenn Du sowas in den Raum stellst, dann kannst Du das sicher auch untermauern, oder?

Dieser Satz von Dir findet meiner Ansicht nach Anwendung bei einigen ach so zivilisierten Staaten. Deine Meinung will Dir keiner nehmen, aber eine Erklärung wäre schon angebracht, wenn Du diese Behauptung aufstellst.

Schon mal daran gedacht was passiert, wenn sich die Türkei von Europa tatsächlioch abwendet? Die CDU/ FDP will zwar die Türkei nicht als EU Mitglied aber als einen privilligierten Parnter der EU.

Woher mag das denn kommen? Bestimmt nicht, weil Frau Merkel und Herr Westerwelle gerne Urlaub in Bodrum machen. :biglachen:

Signatur von poirot
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10

Samstag, 31. Juli 2010, 10:09

wußte gar nicht das die spd die türkei in der eu sehen wollten. ist es wichtig was deutschland in dieser frage möchte? ich denke das alle eu-mitgliedstaaten darüber entscheiden.
meiner meinung nach gehört die türkeu zu asien, da soll sie bleiben, da ist sie sehr gut aufgehoben, denn die menschenrechte werden in der türkei nicht geändert, das liegt in der mentalität der menschen

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11

Samstag, 31. Juli 2010, 17:30

wußte gar nicht das die spd die türkei in der eu sehen wollten. ist es wichtig was deutschland in dieser frage möchte? ich denke das alle eu-mitgliedstaaten darüber entscheiden.
meiner meinung nach gehört die türkeu zu asien, da soll sie bleiben, da ist sie sehr gut aufgehoben, denn die menschenrechte werden in der türkei nicht geändert, das liegt in der mentalität der menschen

Ist normal. Über die Cdu weiss ich auch überhaupt nichts, weil sie mich nicht jucken.

Übrigens sollte die Türkei sich richtung, Brasilien, England, Iran orientieren.
Inzwischen werden Gegenstimmen in der Türkei für den Beitritt immer mehr.

Ich geb dir zwar nicht so oft recht, aber in diesem Falle hast du recht.
Die Türkei wird von Jahr zu Jahr einflussreicher. Eigene Autos baun se schon, wie China. Waschmaschinen, Trockner, Geschirrspühler, Monitore sind se mitführend.
Christen bleiben Christen. Moslems bleiben Moslems. Es wird NIE funken.

Signatur von Dakapo
„Es war sehr schmerzvoll, aber ich habe kaum was gespührt”.
:frage:

Miroslav Klose

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